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Samstag, 19. Mai 2012

Blühendes Barockportal wird renoviert

Dieses Barockportal mag Sie "zur Blüte" bringen, fast so, wie das Barock. Was war eigentlich das Barock? ein Kunststil, der kurz vor 1600 in Italien und Frankreich entstand und in Oberschwaben um 1800 mit der Säkularisierung endete? Wirkte damals und heute die barocke Kunstrichtung: schwülstig, überladen, kitschig oder seltsam? Woher entstammt dieser Eindruck? Ganz kurz erklärt: Nach dem 30-jähringen Krieg (1618-1648) mussten Kirchen, Klöster und Schlösser in einem neuem und repräsentativem Stil wieder aufgebaut werden - eben dem Barock.Heute stehen an diesen Gebäuden immer wieder Renovierungsarbeiten an, so auch hier. Und das ist wie mit echten Renovierungsarbeiten an Bauwerken. Wo gehobelt und gemalt wird, da fallen Seiten weg oder gar ganze Links herunter. Vor ungewollten Ereignissen und Entdeckungen gar nicht zu reden - eben das Gewürz in der Suppe. Hierfür möchte ich mich schon im vorhinein entschuldigen und um Verständnids bitten. Gerne dürfen Sie mir dabei behilflich sein - mit Ergänzungen - mit Links auf interessante Seiten oder auf Ihre Seiten - mich mittels E-Mail über Fehler unterrichten - nochmal ein Vergelt´s Gott, wie wir in Bayern sagen. Momentan stehen Teile der Ostroute zur Verfügung.

Barock besteht nicht nur aus der Oberschwäbischen Barockstrasse.
Recht haben Sie - weiteres über und um Barock wird folgen. Diese Touristenstrasse liegt nunmal vor meiner Haustüre und dient mir als guter Einstieg in die Welt des "Barockzeitalters". Keine Angst - es dreht sich nicht alles um barock.                      

Oberschwäbische Barockstraße

 

Im Himmelreich des Barock

Kirchen, Klöster, Kleinode - ein wahres Schatzkästlein an barocken Sehens- und Liebenswürdigkeiten tut sich im Ferienland zwischen Donau und Bodensee für Sie auf. Drei Routen mit unterschiedlichem Reisecharakter erschließen das Himmelreich des Barock: Von Ulm her kommend erreichen Sie auf der Hauptroute die prunkvollen Klosterbibliotheken von Wiblingen und Bad Schussenried, außerdem die ehemalige Benediktinerabtei in Ochsenhausen, die Basilika in Weingarten und die zauberhaft schöne Dorfkirche von Steinhausen. Die Ostroute repräsentiert mit Buxheim, Ottobeuren und Memmingen die bayerische Barock-Spielart. Vom Donautal durch Oberschwaben bis ins Linzgau und weiter zum Bodensee stellt die Westroute neben Kloster Sießen, Schloss Meßkirch und Schloss Salem auch den berühmten „Honigschlecker“ in der Wallfahrtskirche Birnau vor. Üppige Formen, lebendige Farben, eine Architektur, die den Himmel auf die Erde holt: Das ist der Barock, wie er in Oberschwaben zu finden ist - herzlich willkommen!

 

 

Jakobsweg Ulm-Konstanz

 

Der Weg ist das Ziel

Man erkennt sie schon von Ferne, die Jakobspilger, die auf historischen Pfaden durch Oberschwaben wandern. Die Jakobsmuschel am Rucksack, durchqueren sie Orte und Landschaften, Wälder und Felder auf dem langen Weg nach Santiago de Compostela, zum Grab des heiligen Jakobus. Doch auch wer sich nicht der ganzen Strecke auf einmal gewachsen fühlt, sondern vorab einmal „schnuppern“ möchte, wie sich ein solches Pilgerdasein anfühlt, findet Inspiration und Begegnungen auf einer reizvollen Etappe. Von Ulm aus führt der Jakobsweg über Biberach und Steinhausen nach Bad Waldsee und weiter über Weingarten, Ravensburg, Brochenzell und Markdorf nach Meersburg und Konstanz. Der Weg ist mit der gelben Jakobsmuschel auf blauem Grund markiert. Viele Zeichen der mittelalterlichen Jakobuspilger legen Zeugnis ab von einem Kult, der heute mehr denn je Menschen in Bewegung bringt. Wer aufbricht und sich auf diesen Weg macht, wird mit einer Lebensweise belohnt, die frei macht von den Zwängen des Alltags und zumindest für die Zeit des Unterwegsseins einmal wieder den ganz eigenen Rhythmus zulässt.